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Munira Akilova

Munira Akilova kommt aus Tadschikistan und wohnt in Chudschand, einer alten Stadt am westlichen Eingang des Ferghana-Tals. Munira Akilova ist studierte Betriebsökonomin und hat einige Jahre im Tourismussektor gearbeitet. Die Arbeit im Tourismus hat sie zum alten Handwerk der Suzani-Stickerei zurückgeführt. Bis 2012 war die Stickerei für sie nur ein Hobby, dann beschloss sie, sich ganz ihrer Lieblingsbeschäftigung zu widmen. So startete sie 2013 mit der Wiederbelebung und Entwicklung des Kunsthandwerks im Norden Tadschikistans.

Seit rund 5 Jahren leitet sie nun die Armugon-Handwerksgruppe, in der verschiedene Frauen auf dem alten Stickereihandwerk ausgebildet werden und so für sich und ihre Familien ein Einkommen generieren können. Für jemanden zu sticken bedeutet in den Kulturen Zentralasiens, seine Energie für diese Person zu investieren. So bestickten in früheren Zeiten die Mütter und Grossmütter die Suzanis für ihre Töchter mit ihren guten Wünschen.

Das Wort Suzani kommt vom persischen Wort «Suzan», was Nadel bedeutet. Charakteristisch für die Stickereikunst Zentralasiens sind die grossen Wandbehänge, die einen wichtigen Platz im Haus und im Leben der Menschen einnehmen. Die außergewöhnliche Vielfalt an Ornamenten, die Harmonie und Ausdruckskraft der Motive verdienen Staunen und Bewunderung. Für Munira Akilova gibt es keine eindeutigen Symbole, es braucht die Imagination des Betrachters, um die Muster auf einem Suzani zu interpretieren: In Mandeln wird ein Messer als Talisman erraten, in einer Blume erkennt man Feuer, ein Reinigungselement, in einem Baum erkennt man Leben, Langlebigkeit, Gesundheit.

Es braucht die Imagination des Betrachters, um die Muster auf einem Suzani zu interpretieren.

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